Bestattungsvorsorge ist Sicher PDF Drucken

Vorsorge zu treffen hat viele Vorteile. Mit einem Bestattungsvorsorgevertrag, den man bereits zu Lebzeiten abschließt, können die Angehörigen entlastet werden und gleichzeitig lässt sich sicherstellen, dass die eigene Bestattung nach den persönlichen Wünschen abgesichert ist.

Bereits seit Januar 2004 gibt es kein Sterbegeld der Krankenkassen mehr. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend müssen daher in den meisten Fällen die Hinterbliebenen die Kosten der Bestattung übernehmen. Das kann selbst dann der Fall sein, wenn diese das Erbe ausschlagen.

 

Zur finanziellen Absicherung der eigenen Bestattungsvorsorge gibt es daher verschiedene Möglichkeiten. So kann zum einen über das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur eine günstige Sterbegeldversicherung zu sehr guten Konditionen abgeschlossen werden.

Alternativ kann der erforderliche Betrag zur Deckung der Bestattungskosten auch bei Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG als Einmalzahlung verzinslich hinterlegt werden. Die Treuhand arbeitet Ihrerseits mit erfahrenen Partnern wie der der Sparkasse zusammen, die für die Einlagen Ausfallbürgschaften übernehmen. So geht der eingezahlte Betrag auch dann nicht verloren, wenn der Bestatter, bei dem der Vorsorgevertrag abgeschlossen wurde, zum Zeitpunkt des Todes nicht mehr existieren sollte. Aufgrund Ihrer sicheren und konservativen Anlagepolitik hat die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG die Finanzkriese schadlos überstanden. Beide Absicherungsmöglichkeiten, Kuratorium und Treuhand, werden von vielen Bestattern direkt und unkompliziert vermittelt. Welche Bestatter die Leistungen von Treuhand und Kuratorium anbieten, kann bei der Bestatterinnung von Berlin und Brandenburg erfragt oder im Internet unter www.bestatter.de nachgelesen werden.

Auch bereits bestehende Sterbegeldversicherungen können zur Absicherung eines Vorsorgevertrages verwendet werden.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Bestattungsvorsorge ist, dass deren finanzielle Absicherung, auch bei Inanspruchnahme von Sozialleistungen, gemäß § 90 Abs. 3 Satz 1 SGB XII gesichert ist. Dies haben das Bundessozialgericht, das Bundesverwaltungsgericht und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eindeutig festgestellt. Ebenso wurde eindeutig festgestellt, dass diese Vorsorgegelder nicht auf das Schonvermögen anzurechnen sind. Bestattungsvorsorgen müssen also nicht, wie teilweise von Sozialämtern fälschlicher Weise verlangt wird, aufgelöst werden, um den Anspruch auf Sozialhilfe zu erlangen.

Neben der finanziellen Sicherheit bietet die Bestattungsvorsorge aber auch die Möglichkeit persönliche Wünsche, zum Beispiel zu Bestattungsart und –ort, oder zu Trauerfeier und Ausgestaltung genau festzuhalten und notfalls auch gegenüber Hinterbliebenen rechtsverbindlich abzusichern.

Weitere Informationen können bei der Bestatterinnung von Berlin und Brandenburg e.V. oder beim Bestatter des Vertrauens erfragt werden. Ein gutes Kriterium bei der Auswahl eines kompetenten Bestatters ist auch das Markenzeichen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.